Sunday Inspiration

Ich wünsche mir eine Welt, in der Perfektion keine Rolle spielt.

Die Perfektion wird uns als großes Ziel verkauft und ist gleichzeitig immer unerreichbar. Wir kommen also nie an. Zudem lässt uns Perfektion glauben, dass wir bereits fehlerhaft starten. Wir sind von Anfang an nicht gut genug. Scheinbar müssen wir erst etwas (perfekter) werden, um (perfekt) zu sein.

Letztlich ist Perfektion nur getarnte Angst. Angst davor, sich zu zeigen wie man ist. Angst davor, zu sein, wie man ist. Angst davor nicht gemocht zu werden, kritisiert zu werden, beurteilt zu werden. Wir versuchen dem Schmerz der Zurückweisung mit einem „das nächste Mal, werde ich es noch besser, noch perfekter machen“ Herr zu werden. Doch wieso weisen wir nicht die Perfektion zurück? Und entscheiden für uns:

Perfektion dient mir nicht und ich weise meine eigenen Perfektionsansprüche lächelnd zurück.

Ab heute habe ich den Mut „nicht gemocht zu werden“. Ab heute habe ich den Mut, ich selbst zu sein. Ab heute habe ich den Mut, zu sein, wer ich bin.

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