Was ich tue, zählt

Heute möchte ich Dir gerne einen persönlichen Einblick geben.


Genauso wie viele andere Familien, stoßen wir aktuell immer wieder an unsere (Familien) Grenzen. Jeder von uns kommt mit individuellen, emotional herausfordernden Themen in Berührungen. Im besten Fall ist nur einer von uns gerade aus seiner Mitte gefallen. Im schlechtesten Fall sind wir alle gleichzeitig „unrund“.

Homeoffice, Homeschooling, Selfcare und Haushalt unter einen Hut zu bringen, ist definitiv nicht einfach. Sowohl mein Mann als auch ich haben im „normalen“ Alltag unsere Morgen- und Abendroutine. Durch diese tanken wir Kraft und fokussieren uns auf unsere Ziele und Visionen. Dieser Anker im Alltag wurde gleich zu Beginn ordentlich durcheinander geworfen. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, das „Alte“ aufrecht zu erhalten, haben nun „neue“ Abläufe bei uns Einzug gehalten. Learning by doing.

In der ersten „Ausgansbeschränkungswoche“ habe ich noch versucht Homeoffice, Homeschooling und Kochen multitaskingmäßig zu erledigen. Also eigentlich habe ich es nur drei Tage versucht. Jahrelang habe ich nun daran gearbeitet, in den Singletasking – Modus zu wechseln und so fühlte sich das stressige, „alles halb, nichts gescheit“ Mulitasking nicht gut an. Ich hab dann eine (wertvolle) Entscheidung getroffen- aber dazu später mehr.

Eine weitere Herausforderung sind die intensiven Emotionen, die uns als HS- Familie länger und heftiger begleiten. Wir alle vermissen unsere Sozialkontakte und das Gemeinsame sein mit Gleichaltrigen/ Gleichgesinnten. Die Unsicherheiten im Außen machen jedem von uns zeitweise zu schaffen und jeder beantwortet dies in seiner eigenen Art und Weise. Mal launisch, mal frustriert, mal weinerlich, mal wütend, mal chaotisch, mal unkonzentriert, mal gestresst. Die Frustrations – und Toleranzgrenze ist manchmal sehr niedrig. Aber wir haben ein, von Oma geprägtes Familienmantra: „Alles wird gut, hab ein klein wenig Mut“. (Das half schon, beim nächtelangen Herumtragen unserer Zaubermädchen in der Dreimonatskollikzeit 😉

Neben dem Mantra möchte ich Dir noch da lassen was uns als Familie durch diese Zeit trägt:

Von Herzen gerne nehme ich Dich mit in unser Mindset als Eltern, als Paar und als Familie. Zum inspiriert werden und selber was kreieren.

Aber um es gleich zu Beginn klar zu stellen. Es ist kein Rezept für durchgehende Harmonie, rosarote Konfliktfreiheit, 24/7 Ausgeglichenheit oder meditative Gelassenheit. Aber es ist ein Anker für uns in Zeiten von Herausforderungen und Belastungen. Und nicht nur jetzt.

Wir haben für uns als Paar, als Eltern und als Familie 4 Werte in unserem Familienkompass festgelegt. Mithilfe dieses Kompasses navigieren wir halbwegs konstant durch unwegsames Gelände oder durch plötzlich auftretende Nebelschwaden. Den Familienkompass kann man bereits mit Kindergartenkinder ganz verständlich in einer Familienkonferenz besprechen. Einen Leitfaden zur Familienkonferenz und einen Vordruck eines Familienkompasses findest Du im FamilienLeben – Designpackage „Was ich tue, zählt“ – Wie ihr in eurer Familie das Wertvolle stärken könnt.

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Wir haben uns im Zuge so einer Familienkonferenz unter anderem auf den Wert „einen positiven Unterschied machen“ geeinigt. Die bisherige Umwelterziehung in der Schule und das sozial- integrative Lernen im Kindergarten, hat unsere Kinder bereits im Vorfeld darauf sensibilisiert. Gerade hochsensiblen Kindern sind Umweltschutzthemen, Tierschutz und soziale Gerechtigkeit sehr wichtig.

Zudem hat das Gefühl eine Bedeutung zu haben großen Einfluss auf unsere innere Stärke und unseren Selbstwert.

Viktor Frankl meinte dazu: „Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äußere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu überwinden, als das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.“

Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir alle das Gefühl, eine Bedeutung zu haben. Wenn wir in der Früh aufwachen, tut uns das Gefühl „Ich bin von Bedeutung“ gut. Ebenso tut es uns gut, mit dem Gefühl „Ich habe heute für jemanden einen positiven Unterschied gemacht“ einzuschlafen.

Vielleicht fragst Du Dich gerade, wie man in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen einen positiven Unterschied machen kann?

Weißt Du was uns als Eltern und als Paar inspiriert hat?

Ein Absatz in einem Schreiben, welches gerade im Internet weitergereicht wird. Den ganzen Text findest Du ebenso im FamilienLeben – Designpackage „Was ich tue zählt“

„Und was sie in dieser Zeit fühlten, wird ihnen noch lange erhalten bleiben, nachdem die Erinnerung an das, was sie in diesen (…) Wochen getan haben, längst verschwunden ist. Denken Sie jeden Tag daran.“

Und hier nun die Umsetzung, ganz ungeschminkt und ehrlich:

Während ich dies nämlich schreibe, wachen langsam alle Familienmitglieder auf und besuchen mich in meinem Homeoffice. Sie bringen ihre schlaftrunkenen Kuschelbedürfnisse, ihre übersprudelnden Ideen für den Tag und organisatorischen Tagespunkte mit und plötzlich ist die ganze Familie in meiner Arbeit. Die Grenzen verschwimmen und ich spüre Ungeduld aufsteigen, da ich meine Arbeit ungestört beenden will. Ich merke, wie mir meine Haltung in dieser neuen HomeOfficeLifeSituation ein wenig flöten geht.

Und dann erinnere ich mich daran, dass das, wie wir in dieser – für alle nicht einfachen Zeit – fühlen, uns prägnant in Erinnerung bleiben wird.

Ich atme tief durch, klappe den Laptop zu. Ich entscheide mich gegen die Ungeduld und für unser durcheinandergeschütteltes FamilienArbeitsLeben und beschließe, dass es heute ein Frühstückspicknick auf dem Wohnzimmerteppich gibt.

Denn was ich tue, zählt für unsere Kinder, unsere Partnerschaft, unsere Familie und für mich!

Das ist mein persönlicher Halt, um Haltung zu bewahren. In dieser Haltung versuche ich den besonderen Herausforderungen diese Zeit zu begegnen. Und vor allem ohne Anspruch auf tägliches Gelingen 😉

„Versucht nicht so perfekt zu sein. Eure Eltern waren nicht perfekt und Ihr seid es nicht. Es gibt keine Menschen, die nicht an sich emotional arbeiten müssen. Es gibt keine perfekt-glücklichen Menschen. Wir alle haben unsere Probleme und das ist ist in Ordnung so!“

Naomi Aldort
Ich bin gut so wie ich bin. 
Du bist gut so wie du bist. 
Somit sind wir gut so wie wir sind.

Persönlichkeitsentwicklung trotz Krise- Ich bin für Dich da:

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2 Kommentare zu „Was ich tue, zählt

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